Sauna Hersteller in Deutschland – große Bandbreite von klassischer Blockbohlensauna bis zur Infrarot-Wärmekabine

Die Sauna mit Aufguss als traditionsreiche Schwitzstube zur Förderung von Gesundheit und Entspannung in einem auf bis zu mehr als 100 Grad Celsius aufgeheizten Raum hat ihren Ursprung in Finnland. Seit rund sechs Jahrzehnten hält das öffentliche und private Saunieren zunehmend Einzug auch in die deutsche Wellnesskultur. Längst werden moderne und technisch ausgereifte Schwitzbäder nicht mehr aus Finnland importiert und deutsche Sauna Hersteller bringen hochwertige Produkte auf den Markt. Die Palette reicht dabei von der klassischen finnischen Trockensauna für drinnen oder draußen über Dampfbad und Biosauna bis zu Infrarotsauna und Wärmekabine. Für den häuslichen Gebrauch besonders beliebt sind praktische Heimsaunen in Elementbauweise, die sich auch bei begrenztem Platz unkompliziert realisieren lassen. Klassische Traditionen beim Saunieren gehen dabei mit Qualitätsarbeit durch die Sauna Hersteller sowie hochwertigen Materialien und technischer Innovation eine für den Verbraucher optimale Verbindung ein.

Tradition der finnischen Blockbohlensauna aus dem Holz der Polarfichte 

Die im hohen Norden Skandinaviens sowie im Baltikum als Teil der Alltagskultur für Körperpflege und Entspannung beliebte sogenannte finnische Sauna ist auch bei deutschen Verbrauchern der Klassiker schlechthin. Die Kabine für drinnen etwa im Eigenheim-Keller oder die Schwitzhütte für den Garten ist traditionell komplett aus Holz gefertigt. Es gibt auch Varianten aus Holzverkleidung im Verbund mit anderen Materialien. Wichtig für das perfekte Funktionieren einer originalgetreuen finnischen Sauna: Die Kabinen bzw. Hütten werden zwar als deutsche Wertarbeit hierzulande gebaut, das dazu verbaute Holz stammt allerdings original aus finnischen Wäldern. Besonders geeignet für den Bau einer Sauna ist die Blockbohlen-Variante aus dem massiven Holz der langsam wachsenden Polarfichte. Dieses Nadelholz ist für die Optimierung eines klassischen trockenen Raumklimas bei hohen Temperaturen zwischen 80 und über 100 Grad Celsius ideal. Es gibt in Deutschland Hersteller, die sich ausschließlich auf die Fertigung klassischer Blockbohlensaunen aus finnischer Polarfichte spezialisiert haben. Andere Varianten und Bauarten eignen sich für ein Schwitzbad bei hoher Luftfeuchtigkeit und niedrigeren Temperaturen. Solche Dampf- oder Schwitzbäder lassen sich gut mit einem Solebad kombinieren. Dabei spielen auch gesundheitliche Aspekte für das Herz-Kreislauf-System, die Haut sowie die Atemwege eine Rolle, was für die Wahl einer trockenen Sauna mit hohen oder einer feuchten Variante mit Dampfentwicklung und niedrigeren Temperaturen spricht. Die sehr große Vielfalt auf dem heimischen Sauna-Markt bietet für jeden Endverbraucher die geeigneten Modelle der jeweiligen Saunabauer und -anbieter. 

Entspannt und privat in den eigenen vier Wänden saunieren

Nicht für jeden Freund des gerade in der nasskalten Erkältungszeit gesundheitsfördernden Schwitzens ist der Gang in ein öffentliches Saunabad eine Option. Immer mehr Nutzer, die Privatsphäre beim Saunieren schätzen und auch in den eigenen vier Wänden nicht auf diesen Wellness-Komfort verzichten möchten, liebäugeln mit einer Heimsauna. Laut Statistik geht der Trend in Deutschland immer mehr zur Heimsauna in Privaträumen. Sauna Hersteller stellen sich zunehmend verstärkt auf diese Klientel ein und bieten für den maßgeschneiderten Einbau in Privathäuser geeignete Saunen in Elementbauweise. Ausstattung sowie Größe und angewandte Technik hängen dabei nicht zuletzt vom Geldbeutel des Kunden sowie von der jeweiligen Raumsituation ab. Je nach Budget und Platz sind einfache solide Lösungen in Fertigbauweise ebenso realisierbar wie luxuriöse Varianten für eine private Sauna-Wellnessoase mit allem Komfort. Wichtig für die richtige Nutzung der klassischen Sauna: Eine Kaltwasserdusche oder ein Becken mit kaltem Wasser sollten beim Saunieren stets in der Nähe sein. 

Infrarot-Wärmekabine als Alternative zur klassischen Sauna

Als Alternative zu einer original finnischen Sauna in Blockbohlen-Bauweise bietet sich eine Infrarot-Sauna an. Als Faustregel beim Vergleich gilt: Die klassische finnische Sauna mit den beliebten Aufgüssen wird immer über einen Ofen beheizt, eine platzsparende Infrarot-Sauna bezieht ihre Wärme über einen unkompliziert zu bedienenden Infrarot-Strahler. Als besonders platzsparende Varianten, die auch in kleinere Bäder in Etagenwohnungen passen, bewähren sich Modelle als sogenannte Wärmekabinen. Sehr hohe Temperaturen werden in einer Infrarot-Sauna anders als in dem per Ofen betriebenen Klassiker nicht erzielt. Bei maximal 50 bis 60 Grad Celsius schwitzt der Körper weniger durch Außeneinwirkung, sondern erwärmt sich eher von innen. Während Nutzer in der heißen Ofen-Sauna pro Gang maximal 10 Minuten verweilen, darf man in der milden Infrarot-Sauna problemlos bis zu 30 Minuten relaxen. Es gibt Hersteller, die sich auf Infrarot-Saunen spezialisiert haben oder diese “sanfte Sauna” alternativ zur klassischen finnischen Ofen-Sauna in ihr Programm aufgenommen haben. Für welche Variante sich der Endverbraucher entscheidet, hängt von individuellen Gewohnheiten und Budget sowie vom vorhandenen Platz für den Einbau ab.

 

 

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